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Sklaverei

 

 

Die Sklaverei ist abgeschafft.

So steht es in Gesetzestexten und das ist wohl auch richtig so und in diesem Sinne nachvollzogen.

Doch gibt es eine neue Sklaverei die sich dadurch äußert, dass Menschen sich selbst versklaven, ja versklaven müssen, um an Geld zu kommen, ohne welches nichts zu erreichen und nichts zu bekommen ist.

Um dieses Geld zu erhalten, müssen sich die Menschen also freiwillig versklaven und dies so zwischen 20 und 40 Stunden pro Woche und mehr, plus Anfahrt zu ihrem Arbeitsplatz.

Nicht genug, die Selbstversklavung geht noch weiter und wird durch Werbung und die Suggerierung, Dinge haben zu müssen oder Tun zu müssen, ständig erhalten und erweitert.

Mode, Schönheit, Wellness, Besitz, Urlaub, Hobbies u.v.a.m. wird uns als erstrebenswert, als MUST HAVE aufgedrängt und um dies zu erreichen, müssen nicht nur die Anstrengungen Geld zu bekommen intensiviert, sondern auch die Zeit außerhalb der Erwerbstätigkeit hierfür geopfert werden.

Nur Wenige können dem widerstehen und ohne all dies, dann jedoch als Außenseiter, in der Gesellschaft überstehen.

Dazu kommt, dass die Meisten aus ihrer Struktur, aus ihrem Lebensstil nicht ausbrechen können, da sie durch notwendige Erwerbstätigkeit, Familie oder sonstigen Zwängen eingebunden sind und dies mit den Worten: ich kann es nicht ändern, geduldig ertragen müssen.

Schlimm dran diejenigen, welche aus allem oder fast allem ausbrechen könnten, weil sie es nicht nötig haben sich Zwängen zu unterwerfen und es, aus was immer für Gründen, nicht tun.

So ist jeder notwendigerweise oder selbstgemachter Sklave.



Und was hatten wir jetzt abgeschafft ?

Nichts und es ist auch nicht gewollt.

Die Bedürfnisse der Bevölkerung werden hingegen immer weiter erhöht und die Ansprüche, oft auch über die Kinder, stets erweitert.

Und dass muss auch so sein, damit das System funktioniert, der Konsum gesteigert und die Gewinne der Unternehmen maximiert werden.

Dafür arbeiten wir uns krank, doch selbst dann läuft das System Gesundheitswesen mit derselben Zielsetzung der Gewinnoptimierung.

Auswege gibt es, welche allerdings unpopulär sind. "Containern" ist ein neuer Begriff. Nicht nur aus Armut, wühlen Menschen nachts die Container der Supermärkte durch und finden erstaunlich, hochwertige Lebensmittel. Viele tun dies auch aus Protest gegen das System.

Weitere Auswege sind eine Reduzierung der Bedürfnisse aufs notwendigste und Ausstieg aus der MUST HAVE FALLE.

Dinge, die die Welt nicht braucht werden uns durch Werbung aufgedrängt und all die Dinge die wir nicht brauchen, nicht zu kaufen, wäre der erste Schritt zu mehr Freiheit. Bedürfnisse reduzieren und dem Trend Widerstand zu leisten, dass MAN das HABEN oder MACHEN muss.